Zweites Religionspapier

VORBEMERKUNG IM ANSCHLUSS AN EIN GESPRÄCH ÜBER GLAUBEN

1. religiöses glauben wurde von mir versuchsweise als handeln „unter einer optimalhypothese“ erklärt. damit soll zweierlei gesagt sein:
a) es ist HYPOTHETISCH, d.h. macht keine voraussetzungen im bestehenden, sondern folgt einem ENTWURF, …

Ältestes Religionspapier

I.
„ALLES IST GEMACHT“
1 sätze der form „alles ist F“ sind unsinnig, wenn sie etwas behaupten  wollen; denn jede behauptung macht einen unterschied an  allem. sie sind andererseits irreführend formuliert, wenn sie – in dieser unsinnigen form – zum …

Teil 1: Grundbegriffe

IDENTITÄT
(Fragment)

(1-3 vorläufig gestrichen)
4 Innerhalb der Regeln, nach denen Leute Entscheidungen (Vorhaben, Vorschläge, Forderungen) aus gegebner Erfahrung ableiten (sie mögen die „Präferenzen“ dieser Leute heissen), lassen sich zwei unterschiedliche Gruppen oder Mengen ausmachen:
Die erste Gruppe oder Menge …

Entwürfe für Ontologien

10.5.94
die prädikate „teil-sein-von-x“, „liegen-auf“ (der oberfläche von objekt x), scheinen darauf zu verweisen, dass die jeweilige x-kategorie schon vorausgesetzt ist, also nicht „konstituiert“ werden kann.
da die x-kategorien 1-4 die jeweils höhere in dieser weise voraussetzten, wäre die frage, …

Spracheinführung

(Fragment)

1.
Immer, wenn Leute Absichten begründen sollen (seien es ihre eigenen oder solche, deren Ausbildung sie von andern fordern und erwarten), kann man fragen: Warum? Warum willst du das, warum sollten die, von denen du das jetzt verlangst, es …

Fragment: Warum Moderne beim Begreifen der Kategorie „Leben“ notwendig versagt

1.
In allen drei bisher besprochenen modernen Kultur- oder Wertsphären: Wissenschaft, Technologie, (Re)Produktion („Alltag“) kommen epistemische, also Wissenserwerbs- oder Lernstrategien vor. Die kategoriale Grundüberzeugung des modernen Weltverhältnisses (oder „Weltverständnisses“; des modernen Kategoriensystems) lautet, dass diese Strategien sich letztlich auf durchgehend …